Vitamin A2020-03-29T20:51:15+02:00

Vitamin A

Das fettlösliche Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor – seine Vorstufen, darunter das wichtige Provitamin A (β-Carotin), in pflanzlichen. β-Carotin gehört zu den sogenannten Carotinoiden. Es wird im Körper in Vitamin A umgewandelt. Vitamin A ist notwendig für das Wachstum beziehungsweise die Neubildung und Entwicklung von Zellen und Gewebe (z.B. Haut und Schleimhäute). Das Vitamin spielt außerdem eine Rolle beim Sehvorgang (vor allem Hell-Dunkel-Sehen). β-Carotin gilt als Antioxidans und kann Zellschäden, die durch sogenannte freie Radikale entstehen, entgegenwirken.

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Ein Vitamin-A-Mangel kann entstehen, wenn dem Körper zu wenig Vitamin A zugeführt wird oder aber eine Störung im Darm die Aufnahme des Vitamin A verhindert. Einige Krankheiten erschweren die Aufnahme von Vitamin A, darunter verschiedene Infektionskrankheiten und Darmerkrankungen. Da die Leber als Vitamin-A-Speicher fungiert, können auch Lebererkrankungen und exzessiver Alkoholkonsum einen Vitamin A Mangel begünstigen.

Vitamin-A-Mangel ist der weltweit häufigste Vitaminmangel. Er ist besonders in Entwicklungsländern verbreitet. In Deutschland und anderen Industrieländern ist die Vitamin-A-Versorgung generell gut. Risikogruppen für einen Vitamin-A-Mangel sind Frühgeborene, infektanfällige Kinder, Schwangere und Stillende, Menschen über 65 Jahren sowie Personen mit unzureichender, vorwiegend pflanzlicher Ernährungsweise. Denn das fettlösliche Vitamin A kommt bevorzugt in tierischen Lebensmitteln vor. In pflanzlicher Nahrung finden sich Vorstufen (Carotinoide), die im Körper dann in das aktive Vitamin A umgewandelt werden.

VITAMIN A MANGEL SYMPTOME

Vitamin A spielt unter anderem eine große Rolle beim Sehvorgang. Es ist vor allem für das Dämmerungs- und Nachtsehen notwendig. Menschen mit einem Mangel bekommen deswegen oft als Erstes Probleme mit dem Sehen im Dämmerlicht (Nachtblindheit). Im Extremfall kann der Vitamin-A-Mangel bis zur Blindheit führen.

Als Frühsymptom können auch sogenannte Bitot-Flecken auftreten (weißliche Flecken im Lidspaltenbereich der Bindehaut).

Weitere mögliche Symptome eines Vitamin-A-Mangels:

  • verdickte, trockene Bindehaut
  • Hornhautgeschwüre, unter Umständen mit Einschmelzung der Hornhaut bei fast reaktionslosem Auge (Keratomalazie)
  • Verhornung der Haut und Schleimhäute im Bereich der Atemwege, des Verdauungs- und Harntraktes
  • geschwächtes Immunsystem
  • bei Kindern Wachstumsstörungen
  • Störung der Spermazellenproduktion

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VITAMIN A LIEFERANTEN

Gute Vitamin-A-Lieferanten sind beispielsweise Fisch, Butter, Milch und Eier. Besonders viel Vitamin A enthält Leber und Lebertran, da die Leber bei Tieren ebenso wie beim Menschen als Vitamin-A-Speicher dient. Während der Schwangerschaft besteht beim Verzehr von Leber die Gefahr einer Überversorgung. Aus diesem Grund sollten schwangere Frauen insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel keine Leber essen.

Pflanzliche Lebensmittel enthalten kein Vitamin A, sondern die Vitamin-A-Vorstufe Carotin. Diese wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Besonders reich an Carotin sind gelbe, rote und orangefarbene Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel Karotten, Paprika, Tomaten, Aprikosen und Kürbis. Auch viele grüne Gemüsesorten wie Brokkoli, Spinat, Feldsalat oder Grünkohl enthalten viel Carotin.